Ihr Browser ist veraltet und wird nicht mehr unterstützt.

Veraltete Browser stellen ein hohes Sicherheitsrisiko dar. Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser oder nutzen Sie einen der nachfolgenden Browser:

Für Sie seit 30 Jahren in Hamburg vor Ort

Logo

Medikationspläne

Was ist ein Medikationsplan?

Um Patienten oder deren Angehörige bei der Pflege zu unterstützen gibt es einen bundes- einheitlichen Medikationsplan, der bei der richtigen Anwendung der Medikation helfen soll. In ihm werden alle einzunehmenden Medikamente vermerkt, sowohl die verschriebenen als auch solche, die freiverkäuflich sind und ergänzend eingenommen werden. Der behandelnde Haus- oder Facharzt kann so den Überblick über die Medikation erleichtern und sicherstellen, dass Medikamente richtig eingenommen werden. Wie ein Medikationsplan funktioniert sowie weitere Informationen über die Entwicklung des Medikationsplanes wurden auch von der Kassenärztlichen Bundesvereinigung in einem kurzen Erklärvideo prägnant zusammengefasst. Das Video finden Sie hier.

Seit dem 01.10.2016 haben Versicherte der gesetzlichen Krankenkassen mit mindestens drei verordneten Arzneimitteln einen Anspruch auf einen bundeseinheitlichen Medikationsplan in Papierform (nach § 31a SGB V).

Welche Informationen enthält der Medikationsplan?

Zum einen stellt der Medikationsplan einen Einnahmeplan dar, dem entnommen werden kann wann, wie viel und in welcher Stärke ein Medikament einzunehmen ist. Dabei wird sowohl der Wirkstoff als auch der Handelsname erwähnt. Zum anderen liefert er auch Informationen darüber, welche zusätzlichen Hinweise zu beachten sind und auch einen Grund für die Notwendigkeit der Einnahme. Ein Beispiel wie ein Medikationsplan im Idealfall aussehen soll findet man zum Beispiel auf der Homepage der Bundesärztekammer:

Abbildung 1: Bundeseinheitlicher Medikationsplan

In der Praxis ist jedoch die Spalte mit „Grund“ nicht immer hinreichend ausgefüllt. Gerade bei Medikamenten, die nur bei Bedarf eingenommen werden müssen und nicht zwingend jeden Tag muss eine Information über das Medikament eingeholt werden. So kann auch unterschieden werden, ob es bei Vergessen der Einnahme notwendig ist das entsprechende Medikament nachzunehmen oder nicht. Wichtige Informationen dazu können Sie dem Beipackzettel des entsprechenden Medikamentes entnehmen. Dieser enthält sowohl Angaben zur Wirkung und Anwendungsgebieten als auch Hinweise zur Einnahme. Falls Sie den Beipackzettel nicht mehr haben sollten können Sie ihn online auf der Website der Apotheken Umschau finden und nachlesen.

Auf der Homepage lässt sich auch ein Wechselwirkungscheck durchführen. Dieser gibt Informationen über die möglichen Nebenwirkungen bei der gleichzeitigen Einnahme mehrerer Arzneimittel. Ein Check im Internet ersetzt aber nicht die qualifizierte Überprüfung des Medikationsplanes durch einen Arzt oder Apotheker!

Bei Fragen zum Medikationsplan kann die Apotheke eine wichtige Anlaufstelle sein. In einer Medikationsanalyse durch einen Apotheker können Fragen direkt geklärt werden wie „Warum nehme ich dieses Medikament?“ oder „Welche Nebenwirkungen kommen durch meine Medikamente zustande?“. Weitere Ratschläge und Hilfestellungen können gegeben werden um eine sichere und nebenwirkungsarme Medikation zu gewährleisten.

Wie setzte ich die Informationen des Medikationsplanes für die Einnahme der Medikamente um?

Wenn viele Medikamente eingenommen werden müssen ist man schnell überfordert und verliert den Überblick. In den meisten Fällen nutzen Patienten mit entsprechend hoher Anzahl an einzunehmenden Arzneimitteln Dosierboxen, in welche sie dann die Tabletten für eine Woche einfüllen können. Dadurch kann zum Beispiel dann nachvollzogen werden, ob ein Medikament bereits eingenommen wurde oder nicht. Falls der Patient nicht mehr in der Lage ist die Medikation selbst zu kontrollieren, kann dies von einem pflegenden Angehörigen oder anderen Pflegekräften übernommen werden.

Worauf muss ich bei der Medikation eines Angehörigen noch achten?

  1. Überprüfen Sie, ob der Patient die Medikamente auch wirklich eingenommen hat. Achten Sie ggf. darauf, dass Medikamente entsprechend des Planes auch tatsächlich vor oder nach einer Mahlzeit eingenommen werden.
  2. Befüllen Sie die Dosierboxen für die Medikamente. Achten Sie darauf das richtige Medikament zur richtigen Zeit in die Dosen zu füllen. Beachten Sie die Dosierung der Medikamente!
  3. Besorgen Sie rechtzeitig Nachschub an Medikamenten, wenn diese aufgebraucht sind. Eventuell sind neue Rezepte erforderlich, die noch vom Arzt geholt werden müssen oder die Apotheke hat das entsprechende Medikament nicht auf Vorrat. Denken Sie frühzeitig an solche Zeitverzögerungen, damit eine lückenlose Medikation erfolgen kann.
Zurück

Wenn Sie in unserem Shop ein Benutzerkonto einrichten, werden Sie schneller durch den Bestellvorgang geführt, können Ihren bisherigen Bestellablauf verfolgen und vieles mehr.

Registrieren
Zurück
Der Warenkorb ist noch leer.
{{ productName }} ist nicht rabattierfähig.

{{ added.quantity }}x {{ added.item.name }} wurde Ihrem Warenkorb hinzugefügt.

Zur Kasse Warenkorb bearbeiten
Gutschein ():
Zwischensumme
Bis zur Versandkostenfreigrenze fehlen
0,00€
Zur Kasse Warenkorb bearbeiten Zahlung mit PayPal
Zurück
Zurück
Zurück

Öffnungszeiten